„Die ersten Tage von Berlin“ Warum Berlin heute ist, was es ist. Autorenlesung mit Ulrich Gutmair
Ulrich Gutmair ist in Dillingen geboren und aufgewachsen. Er geht auf’s Johann-Michael-Sailer-Gymnasium und nach dem Zivildienst zieht er 1989 zum Studieren nach Berlin. Kaum hat er sein erstes Seminar belegt, fällt die Mauer. Das beschauliche West-Berlin ist keine Insel mehr, Ost-Berlin ist offen. Die SED hat abgewirtschaftet, jetzt regieren runde Tische.
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Häuser werden besetzt, Galerien eröffnet, Techno-Clubs gegründet. In Ost-Berlin ist Platz für die verrücktesten Ideen, Menschen aus der ganzen Welt genießen die Freiheit vorübergehender Anarchie. Zugleich streiten sich potente Investoren um die schönsten „Filetstücke“ der Stadt, Naziskins überfallen das Kunsthaus Tacheles.
Zwanzig Jahre später hat sich Ulrich Gutmair dieser Zeit des Umbruchs zu nähern versucht.
„Die ersten Tage von Berlin. Der Sound der Wende“ speist sich aus umfangreichen Recherchen und Interviews, in denen der Kioskbesitzer, die Künstlerin und der Pressesprecher des Bürgermeisters gleichermaßen zu Wort kommen.
Foto: Ulrich Gutmair