Die Anfänge des Wertinger Kammerorchesters liegen in den frühen 70er Jahren. Hervorgegangen aus dem Liederkranzorchester, initiierte der Apotheker Heinrich Klimesch einen Kammermusikkreis aus Laienmusikern der Altlandkreises Wertingen. Mit der Übernahme des Dirigentenamtes durch den Hauptschullehrer Günter Straßer im Jahre 1974 gewann das Ensemble stetig an Profil, so daß es nach einer Phase der "Hausmusikzeit" am 27. Juni 1975 mit einem eigenen Konzertprogramm erstmals an die Öffentlichkeit trat. Von da an gehörten die Jahreskonzerte des Orchesters zu den tragenden Säulen des Wertinger Musiklebens. Im Jahre 1976 übernahm Eberhard Rauschenbach, Musiklehrer am Wertinger Gymnasium, die Leitung. Das hohe musikalische Niveau und steigender Bekanntheitsgrad führten das Ensemble auch über die Stadtgrenzen hinaus nach Mindelheim, Meitingen, Nördlingen, Thierhaupten und Welden. Auf dem Programm stehen ausschließlich Werke von Johann Sebastian Bach, wie beispielsweise das 3. Brandenburgisches Konzert oder das Violinkonzert E-Dur. Solistin: Stephanie Krauß, Violine.